Guter Rat ist oft teuer.

 

Hier nicht. Mitglieder geben Tipps zu Alltagssituationen.

 

 


Fahrradpflege im Frühjahr

 

Der Frühling ist eine gute Zeit, um nach dem Winter sein Fahrrad für den Sommer fit zu machen. 

 

Einmal durchchecken und los geht’s mit dem Drahtesel, wer weiß (mit oder ohne Akku??) auf zur nächsten SWV-Tour.

 

Wer neue Reifen kaufen muss, dem rate ich die Reifen mit dem doppelten Boden, der sogenannte „Reißnageltest“, für größere Fahrten gibt das etwas mehr Sicherheit bei einer Reifenpanne unterwegs. Nicht alle freuen sich ein Hinterrad zu demontieren und fachgerecht einen Flicken auf die Fehlerstelle zu kleben, so dass dann auch „die Luft wirklich im Schlauch“ bleibt und man dazu kräftig pumpen muss. Diese doppelwandigen Reifen sind dann etwa 10-12 € teurer als die üblichen Standartreifen, aber diese Reise-Investition lohnt sich immer.

 

Für Licht und Sicherheit im Straßenverkehr sollten wir die Beleuchtung kontrollieren, oft sind es oxidierte Kontakte an verschiedenen Stellen, die man mit etwas Schmirgelpapier oder einem spitzen Messer wieder blank kratzen kann. Ebenso sollten die beiden Pedale mit dem gelben Reflektor sauber sein auch die Reflektoren an den Speichen im Rad, die man auch als „Katzenaugen“ bezeichnet.

 

Zu empfehlen ist auch für den Frühjahrsputz, dass man die Seilzüge für die Bremsen und Gangschaltung mit leichtem Öl für Fahrrad und Nähmaschinen versorgt, ein paar Tropfen sind ausreichend. Wichtig für eine lange Lebensdauer ist die Pflege der Kette und der Kettenschutz. Rostflecken sollte man entfernen mit einer Bürste und wenige Öltropfen bewirken hier gelegentlich wahre Wunder.

 

Hans-Peter Karrer