Der Fachwart für Kultur und Heimat

 

 

Gottlieb Burkart, geboren 1949 in Säckingen

Aufgewachsen auf dem elterlichen Bauernhof in Niederdossenbach

Pensionierter Finanzbeamter 

Mitglied im Schwarzwaldverein Bad Säckingen seit 1981

 

Fachwart für Kultur und Heimat seit 2016

 

Mein Motto: „Nur was man kennt kann man schützen“

 

Ich sehe meine Aufgabe darin, das vielfältige Kulturgut unserer Heimat zu erforschen, zu dokumentieren und vor allem bekannt zu machen. Dies auf Wanderungen, mit Presseartikeln, mit Kontakten zu denjenigen, die zum Schutz von unscheinbaren und wenig bekannten Kulturgütern beitragen können – z.B. mit dem Forst. 

 

 

Die Kleindenkmale im Stadtbereich und die Kleindenkmale in Wald und Flur

 

Von 2000 bis 2013 hat der Schwarzwaldverein mit Dr. Nauwerck und Karl Braun im Auftrag des Landesdenkmalamtes die Kleindenkmale Säckingens mit Datenblättern und Fotodokumentation aufgenommen. So sind 220 Kleindenkmale registriert und dem Denkmalamt übergeben worden. Die Dokumentation ist jetzt beim Landratsamt Waldshut einsehbar und soll im Internet veröffentlicht werden.

 

 

Die Geländedenkmale

  • Die noch auf lange Strecken sichtbaren Reste der Schanzen von Rothaus über den Berg zur Gemarkungsgrenzen Harpolingen und Rippolingen
  • Neu entdeckte Schanzen auf der Kellerrütti
  • Die historische Gerichtsbanngrenze zwischen dem Hoheitsgebieten der Stadt und den Herrn von Schönau; Erforschung des Grenzverlaufs anhand historischer Karten  und Suche nach verschollenen Grenzsteinen von 1746
  • Gemarkungsgrenzen von Säckingen, Obersäckingen, Wallbach, Harpolingen und Rippolingen
  • Die dazugehörigen historischen Grenzsteine (u.a. von 1623) 
  • Grenzsteine, die ehemalige, jetzt geschichtliche Gemarkungsgrenzen anzeigen
  • Abmarkung des Stadtwaldes Säckingen (mit 537 Grenzstein-Nummern plus weitere Unternummern)
  • Abmarkung des Gemeindeswaldes Wallbach
  • Ehemalige Waldnutzungsarten des Bürgerwaldes und des Stadtwaldes
  • Der ehemalige Stiftshof und die heutige Wüstung Katzenmoos und dessen Abmarkung
  • Ehemalige landwirtschaftliche Nutzungen im heutigen Waldgebiet (Schlattmatt, Judenmatt, u.a.)
  • Historische (Alt-)Wege, die vielen Stellen im Wald noch als Hohlwege und Hohlwegbündel sichtbar sind – aber durch die moderne Waldbewirtschaftung gefährdet sind. (Alter Eggweg, der Weg vom Stift zum Katzenmoos, u.a.)
  • Viele weitere Geländemerkmale, die einen geschichtlichen Hintergrund haben: Reste von Dämmen ehemaliger Fischteiche; Wuhren; vergessene Brücken; verfallene Fußpfade vom Tal auf den Hotzenwald und Wanderpfade um den Bergsee, den Röthekopf, usw.
  • Archäologische Baustellen-Beobachtungen; Meldung von Bautätigkeiten bei bereits bekannten Fundstellen

Es gibt noch vieles zu entdecken, geht mit neugierigen Augen durch Wald und Flur – ich freue mich darauf, auf jede Kleinigkeit hingewiesen zu werden.

 

Ich möchte versuchen, mit der Zeit hier über einzelne Themen Beiträge zu veröffentlichen.