Kultur- und Heimatpflege

 

 

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Frage des Monats April


Kleindenkmale im Stadtgebiet

 

Von 2000 bis 2013 hat der Schwarz-waldverein mit Dr. Nauwerck und Karl Braun im Auftrag des Landesdenk-malamtes die Kleindenkmale Säckingens mit Danteblättern und Fotodoku-mentation aufgenommen. So sind 220 Kleindenkmale registriert und dem Denkmalamt übergeben worden.

Geländedenkmale

 

zum Beispiel die historische Gerichts-banngrenze zwischen dem Hoheits-gebieten der Stadt und den    Herrn von Schönau oder die  Erforschung des Grenzverlaufs anhand historischer Karten  und Suche nach verschollenen Grenzsteinen von 1746

Kleindenkmale in Wald und Flur

 

Von 2000 bis 2013 hat der Schwarz-waldverein mit Dr. Nauwerck und Karl Braun im Auftrag des Landesdenk-malamtes die Kleindenkmale Säckingens mit Danteblättern und Fotodoku-mentation aufgenommen. So sind 220 Kleindenkmale registriert und dem Denkmalamt übergeben worden.


 

 

HEIMAT - Wikipedia sagt dazu (auszugsweise):

 

Der Begriff Heimat verweist zumeist auf eine Beziehung zwischen Mensch und Raum. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird er auf den Ort angewendet, in den ein Mensch hineingeboren wird und in dem die frühesten Sozialisationserlebnisse stattfinden, die zunächst Identität, Charakter, Mentalität, Einstellungen und Weltauffassungen prägen. Er steht auch in einer speziellen Beziehung zum Begriff der Siedlung; dieser bezieht sich, im Gegensatz zum Wohnplatz, in der Regel auf eine sesshafte Lebensform, d. h. auf ein dauerhaftes bzw. langfristiges Sich-Niederlassen und Wohnen an einem Ort bzw. in einer Region. Der Heimatbegriff befindet sich in ständiger Diskussion.

 

Heimat könne auch „neu gewonnen werden“, da der Heimatbegriff die Möglichkeit auf Beheimatung einschließe – also auf Aneignung einer vertrauten Lebenswelt und Ausbildung sozialer Zugehörigkeiten. Die Heimatfindung könne demnach gleichsam in beweglichen Modellen von Raumdefinitionen und persönlichen Zuordnungen erfolgen. Die Heimat als sozialer Raum eröffne sich so mehr in lebens- und alltagsweltlichen Interaktionen im Rahmen von Bekanntschaften, Freundschaften und Nachbarschaften und erschließe sich in der Auseinandersetzung mit der lebensweltlich-kulturellen Umwelt – mit dem Ziel, individuelle Handlungsgewissheiten zu erlangen. So verstanden, wäre Heimat Lebensmöglichkeit und nicht Herkunftsnachweis. Heimat würde „nicht länger als Kulisse verstanden, sondern als Lebenszusammenhang, als Element aktiver Auseinandersetzung“. Heimat sei somit der Lebensort, an dem man zu Hause sei und sich zu Hause fühle, „wo ich im vollen Sinne lebe als einer, der eingewöhnt ist und nicht nur eingeboren, und den man sich in einem schöpferischen Prozess aktiv aneignen kann. Dabei hat Heimat immer einen räumlichen Kristallisationskern. Zugrunde läge demnach ein dynamisches Konzept, dass der Mensch als Kulturwesen von Natur aus eines sozialen Raumes bedarf, der Heimat – weshalb er sie in seinem Bewusstsein und durch sein Verhalten immer wieder neu schafft.

 

 

 

KULTUR – Wikipedia sagt dazu (auszugsweise):

 

Kultur bezeichnet im weitesten Sinne alles, was der Mensch selbstgestaltend hervorbringt – im Unterschied zu der von ihm nicht geschaffenen und nicht veränderten Natur. Nach der weiter gefassten Definition sind Kulturleistungen alle formenden Umgestaltungen eines gegebenen Materials, beispielsweise in Technik, Landwirtschaft, Essenszubereitung oder bildender Kunst, aber auch geistige Gebilde oder Subkulturen wie Musik, Sprachen, Moral, Religion, Recht, Wirtschaft und Wissenschaften. 

Der Begriff der Kultur ist im Lauf der Geschichte immer wieder von unterschiedlichen Seiten einer Bestimmung unterzogen worden. Je nachdem drückt sich in der Bezeichnung Kultur das jeweils lebendige Selbstverständnis und der Zeitgeist einer Epoche aus, der Herrschaftsstatus oder -anspruch bestimmter gesellschaftlicher Klassen oder auch wissenschaftliche und philosophisch-anthropologische Anschauungen. Die Bandbreite der Bedeutungsinhalte ist entsprechend groß und reicht von einer rein beschreibenden Verwendung bis zu einer vorschreibenden, wenn bei letzterem mit dem Begriff der Kultur zu erfüllende Ansprüche verbunden werden.